Job-Crafting

Ein neuer Begriff taucht in letzter Zeit immer wieder in Beiträgen zu Personalthemen auf: „Job Crafting“. Da es auch für diesen englischen Begriff keine wirklich sinnstiftende deutsche Entsprechung gibt, möchte ich an dieser Stelle versuchen, das Thema kurz zu umreißen.

Die Wortschöpfung stammt von einem Wissenschaftler-Team der Michigan-Universität. „Job Crafting“ (von engl. Craft, von Hand fertigen) bezeichnet die individuelle Umgestaltung einer aktuellen Arbeitssituation. Die Wissenschaftler haben Erkenntnisse aus der positiven Psychologie genutzt um zu belegen, dass „Job Crafting“ eine gute Methode ist, den gewohnten Arbeitsalltag erfüllender zu gestalten und „nebenbei“ auch noch eingefahrene Prozesse optimaler zu gestalten und die Mitarbeiter-Zufriedenheit zu verbessern. Wie kann man sich das in der Praxis vorstellen? Nun, bereits die Einführung eines täglichen 10-Minuten-Meetings einer Abteilung oder eines Teams, um die Mailflut einzudämmen ist praktiziertes „Job Crafting“. Genauso gut kann man die routinemäßige Aufgabenverteilung im Team neu überdenken oder im Gespräch mit den Mitarbeitern neue Motive für das tägliche „doing“ formulieren: Wofür ist das, was wir täglich tun eigentlich wirklich gut? So ein Perspektivwechsel kann helfen, den eingefahrenen Job-Alltag neu zu bewerten und zu erleben und im besten Fall frische Energie freisetzen.

Fusionen, Unternehmenskäufe & Betriebsübergänge (Mergers & Acquisitions)

Es ist nicht wirklich überraschend, dass ein großer Teil der Unternehmer im deutschen Mittelstand den sogenannten „Baby-Boomer“-Jahrgängen (Mitte der 50er bis Mitte der 60er Jahre) entstammen. Nachdem sie über Jahrzehnte ihre Firmen aufgebaut, entwickelt und optimiert haben, steht für viele von Ihnen in den kommenden Jahren der hochverdiente Ruhestand und somit die Übergabe ihrer Lebenswerke an eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger auf der Agenda.

Das Institut für Mittelstandsforschung (IFM) in Bonn schätzt in regelmäßigen Abständen die Anzahl der anstehenden Unternehmensübertragungen in Deutschland. Laut der aktuellen Schätzung steht  im Zeitraum von 2014 bis 2018 in rund 135.000 Familienunternehmen die Übergabe an. Von den Übertragungen werden im Fünf-Jahres-Zeitraum etwa 2 Mio. Beschäftigte betroffen sein. Die meisten Übernahmen stehen im Dienstleistungssektor an, gefolgt vom Produzierenden Gewerbe und dem Handel.

Mehr als die Hälfte (54 %) der Eigentümer übergeben das Unternehmen an die eigenen Kinder bzw. an andere Familienmitglieder. Weitere 29 % der Übertragungen erfolgen an externe Führungskräfte, andere Unternehmen oder weitere Interessenten von außerhalb. Etwa 17 % der Familienunternehmen übertragen das Unternehmen an Mitarbeiter.

Jeder dieser Lösungswege kann, wenn er sorgfältig geplant und gut vorbereitet ist, für das Unternehmen ein erfolgreicher Schritt in die Zukunft sein, der auch dem bisherigen „Chef“ den Übergang in den Ruhestand leichter macht, da er das Gefühl haben darf, sein Feld gut bestellt zu haben.

Ein typischer und leider weit verbreiteter Fehler, besonders im ansonsten dynamischen deutschen Mittelstand ist jedoch, dass man dieses heikle und ungeliebte Thema verdrängt und vor sich herschiebt oder Lösungen anvisiert, die mit den Beteiligten und Betroffenen (oft den eigenen Kindern), nie sorgfältig und bis zu Ende durchdiskutiert wurden. Im schlimmsten Fall kann am Schluss eines solchen Desasters sogar das Ende eines gesunden Unternehmens stehen, mit allen Konsequenzen für die Familie des Eigentümers, aber auch für die Mitarbeiter und deren Familien.

Bitte bedenken Sie: Fast ein Drittel aller deutschen Mittelstandsbetriebe wird „extern“ übertragen, also außerhalb der Familie oder der Mitarbeiter. Besonders diese fast 8.000 Fälle Jahr für Jahr bedürfen besonders sorgfältiger Planung und Begleitung.

Wir verfügen sowohl über die Erfahrung als auch über das Netzwerk, um Sie in diesem sensiblen und wichtigen Themenfeld von Anfang an umfassend zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen. Wir kommen sehr gerne zu einem ersten, unverbindlichen und selbstverständlich komplett vertraulichen Vorgespräch zu Ihnen.

Fachkräftemangel

Seit einigen Jahren klagen die Unternehmen, dass es in Deutschland nicht genügend Fachkräfte gibt. Dabei ist das Bewerberpotenzial weit höher, als es den Anschein hat. Für viele Arbeitgeber kommen nur Bewerber mit perfekten Leistungsprofilen in Frage. Sie nehmen lieber Vakanzen in Kauf, statt auch die Kandidaten zu berücksichtigen, die die geforderten Qualifikationen nur zum Teil mitbringen. Dabei wäre es ein Leichtes, noch fehlende Kompetenzen neuer Stelleninhaber mit eigenen Weiterbildungsprogrammen und „Training on the Job“ zu kompensieren.

Manchmal ist man auch gut beraten, einen Quereinsteiger in Betracht zu ziehen. Weit verbreitete Vorbehalte gegenüber Kandidaten mit Lücken im Lebenslauf – zum Beispiel Studienabbrecher oder erfolglose Firmengründer – sollten auch abgebaut werden. Im Gegensatz zu Deutschland werden zum Beispiel in den USA ehemals Selbstständige, auch wenn sie gescheitert sind, als besonders mutig angesehen.

Es kann sich auch lohnen, Zuwanderer aus dem europäischen Ausland anzuwerben. Deutsche Firmen unternehmen generell zu wenig, um ausländische Arbeitnehmer anzulocken. Deutschland bietet eigentlich sehr gute Voraussetzungen, um ausländische Spezialisten zu gewinnen: Die bürokratischen Hürden sind bei uns niedriger als in anderen Ländern. Wir haben zum Beispiel schon mehrfach Facharbeiter aus dem europäischen Ausland an unsere Kunden vermittelt. Sprechen Sie uns einfach an.

Neue Studie: Welche Berufsbilder gibt es in der Zukunft?

Die kanadische Stiftung für Bildungsförderung “Canadian Scholarship Trust Plan” wirft einen Blick in die Zukunft. Sie untersuchten aktuelle Trends und entwarfen neue Berufsbilder der Zukunft. Die Stiftung fragte sich, welche Faktoren die Welt, wie wir sie kennen, verändern würden.

Folgende Faktoren wurden berücksichtigt:

Demografischer Wandel, Klimawandel, Einwanderung, Digitalisierung, Personalisierung und Sicherheit.

Hier die spannendsten Berufsbilder:

Der urbane Bauer

Zukünftig werden die Einwohner einer Großstadt von städtischen Landwirtschaftsbetrieben versorgt. Lebensmittel werden nicht mehr von weit her in die Stadt gebracht, sondern sie wachsen direkt vor Ort. Die Landwirtschaftsbetriebe der Zukunft werden als Hochhäuser angelegt sein und auf kleinstem Raum unterschiedliche Nahrungsmittel produzieren.

Abfalldesigner

Müll und seine Entsorgung ist heute schon ein großes Problem. In den kommenden Jahrzehnten wird sich das Verständnis von Recycling verändern müssen. Zukünftig wird nicht mehr recycelt sondern upcycelt. Aus scheinbar wertlosen Nebenprodukten soll Nützliches entstehen. Abfalldesigner werden Produktionsprozesse überdenken und Vorschläge entwickeln, wie mit möglichst wenig Müll produziert wird.

Tele-Chirurg

Technischer Fortschritt wird es in Zukunft möglich machen, Menschen von Robotern operieren zu lassen. Dafür wird der Arzt sich nicht mehr im selben Raum mit dem Patienten befinden müssen. Nur noch ein kleines medizinisches Team bereitet den Eingriff vor. Dieser wird dann von einem Roboter vorgenommen, der von einem Chirurgen ferngesteuert wird. Der Chirurg kann dabei hunderte Kilometer entfernt an seinem Rechner sitzen.

Roboterberater

Zukünftig werden Roboter eine größere Rolle in unserem Leben spielen. Es wird Roboter geben, die in der Lage sind zu putzen, zu kochen oder Haustiere zu versorgen. Damit werden sie die Führung eines Haushalts wesentlich vereinfachen. Vor allem ältere Menschen werden davon profitieren, da sie mithilfe der Roboter länger eigenständig wohnen können. Trotzdem werden solche Roboter teuer sein und eine große Investition bedeuten. Dafür wird es Menschen brauchen, die informieren und beratend zur Seite stehen.

Verkehrsanalyst

Zukünftig werden Fortbewegungsmittel wie Autos, Busse und Züge von einem Computersystem gesteuert funktionieren. Menschliche Fahrer werden überflüssig. Es wird darum gehen, alle Transportmittel zu koordinieren, aufeinander abzustimmen und die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten. Verkehrsanalysten werden planen, welche Routen Verkehrsmittel nehmen und für einen problemfreien Ablauf sorgen.

Weitere spannende Berufsbilder von morgen finden Sie hier.

www.youarewhatyoulike.com

Die Universität Cambridge hat ein Tool entwickelt, welches das Facebook-Profil scannt und danach einige Eigenschaften des Profileigentümers aufweist. Das funktioniert natürlich (derzeit) nur, wenn man sich mit seinen Daten einloggt.

Aufgrund aller gesammelten Informationen eines Facebook-Profils kann  eine Persönlichkeitsanalyse erstellt werden. Dabei werden von dem Tool auch die öffentlichen Profile der jeweiligen Freunde durchsucht. Die Auswertung zeigt dann Persönlichkeitstendenzen. So zum Beispiel, ob eine Person eher traditionell orientiert ist oder offen für Neues. Es wird ausgewertet, wie zuverlässig jemand sein soll und wie stress-resistent. Ebenso kann nach der Auswertung des Facebook-Profils gesagt werden, ob jemand eher scheu ist oder gerne auf andere Menschen zugeht.

Bietet dieses Tool somit die Antwort auf viele Fragen im Rekrutierungsprozess, bevor man jemanden überhaupt zu einem persönlichen Gespräch einlädt?  Zumindest ein (für Personaler) interessanter Trend.  In den USA gibt es auch andere Software, die die Aktivitäten von Facebook & Co Usern untersucht. Klout zum Beispiel analysiert wie trendy jemand ist und bietet dann diesen Usern Vergünstigungen von angeschlossenen Firmen an (Hotelupgrades, Mietwagen etc.) mit der Hoffnung dass diese dann dies werbewirksam auf Facebook etc. posten.

Wer sein Facebookprofil selbst einmal scannen will : www.youarewhatyoulike.com . Viel Spass!

 

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