Der optimale Arbeitsplatz – wie er sieht er aus?

Darüber dürften die Vorstellungen gar nicht so weit auseinandergehen. Eine gute Atmosphäre gehört sicher dazu. Kollegen, mit denen man auch nach Feierabend mal in die Kneipe gehen würde. Und Sicherheit, na klar, die wäre natürlich auch nicht verkehrt. Aber liegen wir damit auch immer richtig? Eher nicht. Die Website Karrierebibel,  (www.karrierebibel.de )zeigt uns fünf Irrtümer über den optimalen Arbeitsplatz, denen Sie nicht ohne Weiteres unterliegen sollten … sehr interessant!

1.)„Wir sind alle gute Freunde“

Im Englischen nennt man sie Team Cancer. Spieler einer Sportmannschaft, die so ätzend sind, dass sie die ganze Stimmung im Team vergiften. Einen Team Cancer will niemand in der Mannschaft haben – und erst recht nicht im Unternehmen. Ein Grund, warum in der Regel nur Leute gesucht und eingestellt werden, die offenbar zur Unternehmenskultur passen, die so ähnlich sind wie die anderen.

Fehler!:Heterogene Teams bringen bessere Resultate. Ein Team mit Männern und Frauen, Leisen und Lauten, Informatikern und Philosophen – die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen alle sympathisch sind, ist gering. Die Aussicht aber, dass Sie in der Mixed-Staffel zu Höchstform auflaufen, ist hoch.

2.)„Die Atmosphäre im Büro ist sehr harmonisch“

Was dabei entsteht, wenn die Harmoniesucht um sich greift, erleben wir derzeit in der deutschen Innenpolitik. Keine Debatten mehr, keine flammenden Plädoyers im Bundestag, kein Streit. Dabei ist Streit etwas Tolles (so lange er inhaltlicher Natur ist und nicht aus cholerischen Anfällen bestehen). Aus seinem Schoße erwachsen neue Lösungen, auch Wut, die sich in Energie umwandelt. Vielleicht erleben Sie ja auch gerade in Ihrer Abteilung, dass sich alle stets nur gegenseitig zustimmend zunicken.

Studien bestätigen:  Eine tolle Atmosphäre am Arbeitsplatz führt zu Selbstzufriedenheit und Selbstbestätigung. Ärger, Disharmonie oder sogar Wut haben häufig bessere Ergebnisse zur Folge. Im Konflikt, in einer gesunden Streitkultur kommen Sie auf bessere Ideen.

3.) „Mein Arbeitsplatz ist supersicher“

Sicherheit – die ist in Deutschland besonders populär, auch und gerade in Bezug auf den Arbeitsplatz. Laut Umfrage ziehen drei von zehn Hochschulabsolventen den öffentlichen Dienst der Privatwirtschaft vor. Auch der Lehrerberuf leidet nicht gerade an Nachwuchsmangel. Die Kehrseite der Sicherheitsmedaille: Langfristig mündet Sicherheit in Routine, lässt die Motivation nach und nach auf neue Tiefststände sinken. Auch die Lust, neue Herausforderungen anzunehmen, sinkt. Erfolgserlebnisse werden im Supersicher-Job seltener, ebenso Niederlagen. Und an denen wächst man ja bekanntlich.

Conclusio: Ein (zu) sicherer Arbeitsplatz ist komfortabel, bringt Sie aber beruflich und persönlich nicht weiter.

4.)„Der Stress hält sich noch in Grenzen“

Zu viel Stress ist ungesund. Aber: Wenn Ihr Job so ermüdend ist, dass er aus lauter Routinetätigkeiten besteht, geht er irgendwann in Langeweile über. Und dafür sind 40 Stunden pro Woche einfach zu viel investierte Lebenszeit. Wenn Sie unter Zeitdruck stehen und eine Aufgabe fristgerecht lösen; wenn Sie ein wichtiges Projekt vor der Brust haben, von dem Wohl und Wehe des Betriebs abhängen – dann ist das zwar verbunden mit Druck und Stress. Aber eben auch mit Verantwortung, Gestaltung und am Ende hoffentlich Bestätigung und ein paar Glückshormonen. Stress kann etwas Positives sein. Nur wenn er uns Kraft und Nerven kostet und wir auch nach Feierabend nicht mehr abschalten können, wird er gefährlich.

5.) „Wir legen viel Wert auf Teamarbeit“

„Was ich geleistet habe, ist nur ein Erfolg des Alleinseins“. Das hat Franz Kafka gesagt. Von Ihrem Chef werden Sie Ähnliches ganz sicher nicht hören. Denn im 21. Jahrhundert ist Teamarbeit Trumpf, die Unternehmen sind ganz versessen darauf. Keine Stellenanzeige, die vom Bewerber nicht ausdrücklich Teamarbeit verlangt. Bitte nicht falsch verstehen: Gutes Teamwork ist toll und wichtig.

Aber: Die wahren Meisterleistungen entstehen nicht im Team, sondern alleine. Wenn Sie also im Großraumbüro sitzen und sich fortwährend mit ihren Nebenleuten die Bälle zuspielen, mag sich das gut und richtig anfühlen – aber im Einzelbüro würden Sie vielleicht noch stärker sein. Eigenständig arbeiten und Ihr Werk im Kollektiv veredeln – das wäre vermutlich die bessere Alternative.

Glückliche Mitarbeiter als Unternehmensziel

Cobe hat jetzt einen Chief Happiness Officer

Die erfolgreiche Münchener Digitalagentur „Cobe“ hat vor kurzem als eines der ersten Unternehmen in Deutschland die Position des „Chief Happiness Officers“ in der Geschäftsleitung geschaffen. Mit dieser Position möchte das Unternehmen einen noch stärkeren Focus auf das Wohlergehen und die Zufriedenheit seines Teams legen. Johannes Deck, der diese Position innehat, führt zu diesem Zweck u.a. Mitarbeiterbefragungen durch, optimiert Prozesse in bestehenden Arbeitsabläufen und informiert die Mitarbeiter UND die Geschäftsleitung über neueste Erkenntnisse aus Glücksforschung, Ernährungswissenschaft u.a.m. Darüber hinaus organisiert er Workshops zu Themen wie Meditation und Communication Skills.

Mit diesem innovativen und konsequenten Schritt fungiert Cobe aus meiner Sicht als Vorreiter einer Entwicklung, die für viele Firmen in Deutschland und überall auf der Welt erst in Ansätzen auf der Agenda steht. Die Stärkung der Arbeitgeberattraktivität, die Pflege des „Human-Kapitals“ und die Nutzung der Mitarbeiter als Multiplikatoren gewinnen explosiv an Wichtigkeit in der Arbeitswelt von heute und morgen! Auch „die personalabteilung“ berät und unterstützt Firmen, die auf diesem Gebiet Handlungsbedarf für sich sehen. Wer heute seine Mitarbeiter glücklich macht, hat morgen keinen Rekrutierungsbedarf!

Wie erreicht man Bewerber am besten?

Wie erreicht man vielversprechende Bewerber am besten? Eine Frage, um die auch in mittelständischen oder kleinen Unternehmen heute kein Verantwortlicher mehr herumkommt. Schaltet man lieber regelmäßig neue Anzeigen? Stellt man eine hauptamtliche Personalabteilung auf, steckt man mehr Geld in Social Media oder überarbeitet man die Firmenhomepage?

Eine aktuelle Studie (Absolventenstudie 2015 der Beratungsagentur Kienbaum)liefert Hinweise, wo Ihre Ressourcen am besten aufgehoben sind. Befragt wurden 600 Studierende, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, wie sie sich über einen potenziellen Arbeitgeber informieren.

Vom Arbeitnehmer wird zunehmend nicht nur fachliches Know-How, Flexibilität und Mobilität sondern auch ein professionelles Selbstmarketing erwartet. Wer sich nicht als Meister seines Fachs darstellen  kann, dabei aber auch bescheiden und motiviert „rüberkommt“, fliegt in der Bewerbungsrunde hochkant raus.

Aber: Auch die Unternehmen können und sollten es sich nicht länger in der Gönnerpose bequem machen. Wer „da draußen“ keine Präsenz zeigt, nicht offensiv die eigenen Qualitäten anpreist, läuft Gefahr, dass die Wunschkandidaten an anderen Türen anklopfen. Aber wie bewerbe ich mein Unternehmen am besten? Beziehungsweise: Wo?

Die Absolventenstudie 2015 der Beratungsagentur Kienbaum liefert einige ganz brauchbare Antworten auf diese Frage. Befragt wurden 600 Studierende, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, die meisten davon Ökonomen, wie sie sich über einen potenziellen Arbeitgeber informieren.

Aus den nackten Zahlen dieser Studie hat die „Karrierebibel.de“ fünf Erkenntnisse herausgefiltert, die Unternehmen unbedingt im Hinterkopf behalten sollten und die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:

Präsenz zeigen: 5 Erkenntnisse für Unternehmen:

1.)Die Visitenkarte ist nicht aus Papier

Was macht ein potentieller Kandidat, wenn er sich über Ihr Unternehmen informieren will? Unmissverständliche Antwort: Er geht auf Ihre Homepage. Das tun laut Kienbaum-Studie satte 94 Prozent. Für Firmen ein klarer Hinweis, den Relaunch nicht auf die lange Bank zu schieben und die Pflege nicht dem einzigen Praktikanten zu überlassen (obwohl er oder sie es bestimmt ganz prima macht). Die Homepage ist die Visitenkarte Ihres Unternehmens – besser, Sie stellen die nötigen Ressourcen dafür ab. Eine lieblose oder unprofessionell gemachte Homepage schreckt Kunden UND Bewerber ab!

2.)Xing schlägt Facebook

Ein Drittel der Befragten nutzt Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn, um an Informationen über ein Unternehmen zu kommen. Damit werden Xing und LinkedIn doppelt so stark frequentiert wie Gegenpart Facebook, das eher für die private Kommunikation unter Freunden wichtig ist. Nur elf Prozent der Absolventen zapfen die Facebook-Fanseite einer Firma als Info-Quelle an. Wir können davon ausgehen, dass die Einzelquote für Twitter und andere (private) Netzwerke noch weitaus niedriger liegt. Nichtsdestotrotz sagt der Umgang über Facebook oder Twitter enorm viel über die jeweilige Unternehmenskultur aus. Wie kommuniziert Ihr Unternehmen mit Usern? Geht es auf Anfragen ein oder findet hier nur die übliche Selbstbeweihräucherung statt? Falls Sie also einen eigenen Facebook-Auftritt haben (oder ihn planen), sollten Sie das sorgfältig vorbereiten und kontinuierlich sowie professionell pflegen. Oder ansonsten lieber bleiben lassen…

3.)Kununu holt Presse ein

Nur 20 Prozent der Absolventen beziehen ihr Wissen über ein Unternehmen aus Zeitschriften und Zeitungen. Das ist im Grunde vollkommen logisch, handelt es sich bei der Tageszeitung schließlich um kein enzyklopädisches Nachschlagewerk. Wer Infos über die Arbeitskultur bei Audi sucht, kann sich nicht sicher sein, gerade jetzt darüber etwas in der Zeitung zu lesen (man kann aber natürlich googeln, was auch 39 Prozent der Absolventen beherzigen). Daher weicht eine ebenso große Quote von 20 Prozent mittlerweile auf Arbeitgeberbewertungsportale wie Kununu, MeinChef und Jobvoting aus, auf denen bereits auch zu erstaunlich vielen Autohäusern Feedback zu finden ist. Großes Lockmittel: Die Portale beruhen auf authentischen “Augenzeugenberichten” von aktuellen und ehemaligen, manchmal auch verbitterten Mitarbeitern. Unternehmen, die sich der Kritik auf Kununu und Co. aktiv stellen und Feedback geben, können Glaubwürdigkeit herstellen.

4.)Online vernichtet Print

Stellenanzeigen in der Printpresse sind heute ein verkümmerndes Mauerblümchen. Prestige-Ausschreibungen findet man bisweilen noch, auch greifen lokale Tageszeitungen hier und da noch örtliche Stellengebote ab. Indes: Nur noch sieben Prozent suchen laut Absolventenstudie in der Tageszeitung aktiv nach Stellen – ein unterirdischer Wert. Dass Online-Börsen die Macht längst an sich gerissen haben, ist natürlich nicht neu. 50 Prozent grasen hier nach Jobs. Für Unternehmen ein klares Fazit: Die Kandidaten findet man im Netz!

5.)Ihre besten Werbemittel haben Arme und Beine

Guter Rat ist angeblich teuer. In Wahrheit ist er spottbillig. 48 Prozent der Befragten holen Informationen über ein Unternehmen bei Freunden oder Bekannten ein, die bereits dort arbeiten. Das Wort eines guten Freundes hat Gewicht, ist glaubwürdiger als die größte TV-Kampagne. Unternehmen mit Personalbedarf, die ihre Mitarbeiter nicht als Recruiter einsetzen, verschenken also unter Umständen viel. Im Fachjargon heißt das: Machen Sie Ihre Leute zu Botschaftern der Arbeitgebermarke. Ähnliches gilt selbstverständlich auch für Ihre Kunden. Interessenten aus Ihrer Region kennen unter Umständen einen oder sogar mehrere Ihrer Kunden und holen sich über diese Quelle auch gerne Feedback zu deren Erfahrungen ein.

Gastbeitrag zum Thema Onboardcoaching

Was wir mit Ihnen erreichen wollen – unser Verständnis von Onboard Coaching

Onboard-Coaching, nach unserem Verständnis, dient als wertvolle Unterstützung für den neuen Mitarbeiter, seine direkte Führungskraft und den Auftraggeber. Es stellt darüber hinaus sicher, dass der lange gesuchte und dringend benötigte neue Mitarbeiter erfolgreich und nachhaltig in das Unternehmen integriert wird.

Onboard Coaching braucht Verständnis und Kenntnis. Verständnis für das Unternehmen, die Kultur und vor allem für die Mitarbeiter. Kenntnis moderner Methoden, individueller Lösungsansätze und das Erkennen von Bedarf an Unterstützung.

Der Onboard-Coach ist Moderator und Vermittler zwischen dem Mitarbeiter und dessen Führungskraft, Trainer, Rat- und Ideengeber sowie Sparringspartner für beide.

Onboard Coaching ergibt sich immer aus dem individuellen Bedarf des neuen Mitarbeiters. Nach unserem Verständnis muss das Programm zwischen diesem, dessen Führungskraft und dem Onboard-Coach entwickelt und angepasst werden. Nach unserer Erfahrung tauchen bestimmte Themen häufiger auf. Für diese haben wir folgende Toolbox entwickelt, die neben den individuellen Themen häufig zum Einsatz kommt:

1.) Kundenkontaktkompetenz

2.) Führungsverständnis

3.) Wertschätzende Kommunikation mit Kunden, Stakeholdern und Mitarbeitern

4.) Die ersten 100 Tage als Führungskraft

5.) Teamarbeit

6.) Betriebswirtschaft für Techniker

7.) Selbstorganisation und Zeitmanagement

Der Einsatz der Toolbox hat sich bewährt, spart Ihnen, Ihrem Coach und uns wertvolle Zeit und damit natürlich auch bares Geld.

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Toralf Brecht

Zum Autor:  Toralf Brecht, Berater, Coach und Inhaber der Firma Brecht Consult (www.brecht-consult.de).  Herr Brecht ist Diplom-Kaufmann im Automobilhandel und war in verschiedenen Positionen bei mehreren Automobilmarken tätig (Daimler AG, Chrysler Deutschland GmbH, Fiat Group Automobiles Germany AG, ŠKODA AUTO Deutschland GmbH). Seit 2012 ist Herr Brecht Onboard Coach Partner der Firma “die-personalabteilung”.

Toralf Brecht ist verheiratet und Vater einer Tochter. In seiner Freizeit fährt er Motorrad und interessiert sich für maritime Technik.

Onboard Coaching

Viele Personaler wissen, was alles schief laufen kann, wenn ein neuer Mitarbeiter ins Unternehmen kommt. Oft wissen nur wenige Kollegen, dass ein neuer Mitarbeiter kommt. Nötige Accounts wurden noch nicht angelegt, die Rezeption ist ratlos und der Arbeitsplatz ist noch nicht fertig. Denn bei vielen Firmen besteht noch der Eindruck, dass sie sich erst später um das „Binden” des neuen Mitarbeiters an die Firma kümmern müssen. Das ist leider falsch.

Viele neue Mitarbeiter springen deshalb noch vor dem ersten Arbeitstag ab. Mitarbeiterbindung beginnt mit dem Bewerbungsprozess. Viele Fachkräfte wollen von ihren zukünftigen Chefs von Anfang an überzeugt werden, dass sie sich für die richtige Firma entschieden haben. 15 % aller neuen Mitarbeiter denken bereits am ersten Arbeitstag an die Kündigung, laut Studie des Human Capital Institute. Ebenso ernüchternd: 77 Prozent gehen am ersten Arbeitstag früher nach Hause, weil sie aufgrund fehlender Vorbereitung des Arbeitsumfeldes nicht richtig loslegen können. Das kenne ich übrigens aus eigener Erfahrung.

Gerade vor dem ersten Arbeitstag schleichen sich bei neu angeworbenen Mitarbeitern Zweifel an ihrer Entscheidung ein. Denn als hochqualifizierte Kräfte wissen sie um die Auswahl an Arbeitgebern. Und kommt dann ein weiteres gutes Angebot, springen manche wieder ab.

Wir haben ein spezielles „Onboard“ Training mit unseren Partnern entwickelt , welches Ihren neuen Mitarbeitern den Einstieg in Ihr Unternehmen „perfekt & leicht “macht und Ihre alten Mitarbeiter zu perfekten neuen Kollegen und Führungskräften macht. Sprechen Sie uns einfach an!

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