Job- Crafting

Ein neuer Begriff taucht in letzter Zeit immer wieder in Beiträgen zu Personalthemen auf: „Job Crafting“… Da es auch für diesen englischen Begriff keine wirklich sinnstiftende deutsche Entsprechung gibt, möchte ich an dieser Stelle versuchen, das Thema kurz zu umreißen: Die Wortschöpfung stammt von einem Wissenschaftler-Team der Michigan-Universität. „Job Crafting“ (von engl. Craft, von Hand fertigen…) bezeichnet die individuelle Umgestaltung einer aktuellen Arbeitssituation. Die Wissenschaftler haben Erkenntnisse aus der positiven Psychologie genutzt um zu belegen, dass „Job Crafting“ eine gute Methode ist, den gewohnten Arbeitsalltag erfüllender zu gestalten und „nebenbei“ auch noch eingefahrene Prozesse optimaler zu gestalten und die Mitarbeiter-Zufriedenheit zu verbessern. Wie kann man sich das in der Praxis vorstellen? Nun, bereits die Einführung eines täglichen 10-Minuten-Meetings einer Abteilung oder eines Teams, um die Mailflut einzudämmen ist praktiziertes „Job Crafting“. Genauso gut kann man die routinemäßige Aufgabenverteilung im Team neu überdenken oder im Gespräch mit den Mitarbeitern neue Motive für das tägliche „doing“ formulieren: Wofür ist das, was wir täglich tun eigentlich wirklich gut? So ein Perspektivwechsel kann helfen, den eingefahrenen Job-Alltag neu zu bewerten und zu erleben und im besten Fall frische Energie freisetzen.

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