Fusionen, Unternehmenskäufe & Betriebsübergänge (Mergers & Acquisitions)

Es ist nicht wirklich überraschend, dass ein großer Teil der Unternehmer im deutschen Mittelstand den sogenannten „Baby-Boomer“-Jahrgängen (Mitte der 50ér bis Mitte der 60ér Jahre) entstammen. Nachdem sie über Jahrzehnte ihre Firmen aufgebaut, entwickelt und optimiert haben, steht für viele von Ihnen in den kommenden Jahren der hochverdiente Ruhestand und somit die Übergabe ihrer Lebenswerke an eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger auf der Agenda.

Das Institut für Mittelstandsforschung (IFM) in Bonn schätzt in regelmäßigen Abständen die Anzahl der anstehenden Unternehmensübertragungen in Deutschland. Laut der aktuellen Schätzung steht  im Zeitraum von 2014 bis 2018 in rund 135.000 Familienunternehmen die Übergabe an. Von den Übertragungen werden im Fünf-Jahres-Zeitraum etwa 2 Mio. Beschäftigte betroffen sein. Die meisten Übernahmen stehen im Dienstleistungssektor an, gefolgt vom Produzierenden Gewerbe und dem Handel.

Mehr als die Hälfte (54%) der Eigentümer übergeben das Unternehmen an die eigenen Kinder bzw. an andere Familienmitglieder. Weitere 29% der Übertragungen erfolgen an externe Führungskräfte, andere Unternehmen oder weitere Interessenten von außerhalb. Etwa 17% der Familienunternehmen übertragen das Unternehmen an Mitarbeiter. Jeder dieser Lösungswege kann, wenn er sorgfältig geplant und gut vorbereitet ist, für das Unternehmen ein erfolgreicher Schritt in die Zukunft sein, der auch dem bisherigen „Chef“ den Übergang in den Ruhestand leichter macht, da er das Gefühl haben darf, sein Feld gut bestellt zu haben.

Ein typischer und leider weit verbreiteter Fehler, besonders im ansonsten dynamischen deutschen Mittelstand ist jedoch, dass man dieses heikle und ungeliebte Thema verdrängt und vor sich herschiebt oder Lösungen anvisiert, die mit den Beteiligten und Betroffenen (oft den eigenen Kindern), nie sorgfältig und bis zu Ende durchdiskutiert wurden. Im schlimmsten Fall kann am Schluß eines solchen Desasters sogar das Ende eines gesunden Unternehmens stehen, mit allen Konsequenzen für die Familie des Eigentümers, aber auch für die Mitarbeiter und deren Familien.

Bitte bedenken Sie: Fast ein Drittel aller deutschen Mittelstandsbetriebe wird „extern“ übertragen, also außerhalb der Familie oder der Mitarbeiter. Besonders diese fast 8.000 Fälle Jahr für Jahr bedürfen besonders sorgfältiger Planung und Begleitung. Wir verfügen sowohl über die Erfahrung als auch über das Netzwerk, um Sie in diesem sensiblen und wichtigen Themenfeld von Anfang an umfassend zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen. Wir kommen sehr gerne zu einem ersten, unverbindlichen und selbstverständlich komplett vertraulichen Vorgespräch zu Ihnen.

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